Microtronics

300 Projekte, 80 Länder, 50 Branchen, 14 Jahre: Microtronics mit Sitz in Ruprechtshofen bietet Produkte und Dienstleistungen für das Internet der Dinge (IoT). Das abgestimmte Ende-zu-Ende System beinhaltet Hardware, Software und Services für alle Phasen des Projekts – von der Idee bis hin zum serienreifen Produkt und dem weltweiten Einsatz.

Unsere Beziehung zum Projekt

  • Konzepterstellung für Schulungsprogramm
  • Konzepterstellung für userfreundliches Toolset
  • Analyse und Usecase-Entwicklung
  • Designentwicklung

„IoT ist kein Projekt, es ist eine Lebenseinstellung. Es lässt sich nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne realisieren und ist dann abgeschlossen – die Prozesse im Unternehmen müssen sich ändern“, sagt Hans-Peter Buber. In der Stimme des CEO von Microtronics schwingt Leidenschaft mit. Eine Leidenschaft, die seit der Gründung des Unternehmens 2006 in allen Projekten des innovativen Unternehmens aus Rupretshofen steckt. „Unsere Vision war es damals, Geräte zur Erfassung, Übertragung und Steuerung auch an schwer zugänglichen Orten zu entwickeln.“ So war eines der ersten Produkte von Microtronics ein H2S-Messgerät. Das Gerät misst jene chemische Verbindung, die bei Kanalbauten zu Korrosion führt. 14 Jahre später in vielen Branchen vertreten – vom Kanal bis ins Spital. Die Produkte sind weltweit im Einsatz.
„Die Vernetzung von Maschinen, Geräten und Sensoren ist derzeit der wohl wichtigste Trend in der Industrie. In Zukunft wird es Normalität sein, dass Stromnetze flexibel auf den aktuellen Bedarf reagieren, oder Kaffeemaschinen sich selbstständig beim Technikpersonal melden, wenn sie gewartet werden müssen“, erklärt Buber. Die Produktpalette von Microtronics reicht von der drahtlosen GSM-Datenübertragungstechnologie, die den Informationsaustausch zwischen Geräten und Maschinenermöglicht, über mobile Datenerfassungsgeräte zur Datensammlung und -beobachtung im Feld bis hin zur visuellen Darstellung sowie Speicherung der Daten auf einem zentralen Server. Das Besondere daran: Microtronics bietet alle Komponenten zur Realisierung von M2M-Projekten (Maschine-zu-Maschine) aus einer Hand.

IoT-App: Zentraler Punkt der Zusammenarbeit

Bei der Entwicklung eines IoT-Produkts gelten immer die gleichen Anforderungen. Es gibt einen definierten Input. Dieser wird verarbeitet, um einen definierten Output zu erreichen. Alle Funktionen, Mechanismen und Verarbeitungen, die notwendig sind, um vom Input zum Output zu gelangen, werden in der IoT- App zusammengefasst. „Stellen Sie sich zum Beispiel ein großes Unternehmen vor, das Kaffeemaschinen erzeugt – von professionellen Gastrogeräten bis zu Vollautomaten und Kapselmaschinen für zu Hause. Für alle Sparten gibt es eine Entwicklungsabteilung und Programmierer. Allerdings gibt es auch Gemeinsamkeiten. In der Software rapidM2M-Studio werden die IoT-Apps entwickelt. Dabei können Programmteile gezielt mit anderen Abteilungen, auch extern, geteilt werden. So muss nicht jedes Mal das Rad neu erfunden werden, sondern man kann die gute Arbeit der Kollegen nutzen und darauf aufbauen“, erklärt Buber und ergänzt: „IoT-Apps sind die Magie, welche die Intelligenz in die Geräte und Maschinen bringt.“ Diese Apps kann man sich vorstellen wie jene von Smartphones. Über den Marketplace werden die Geräte ausgewählt, auf die die jeweilige IoT-App ausgerollt werden soll. Zudem ist ein Device- und Versionsmanagement integriert. „Wir stellen den Kunden einen umfangreichen Werkzeugkasten zur Verfügung, bei dem jeder Teil smooth ineinander greift und dennoch bei Bedarf individuell angepasst werden kann“, weiß Buder um die Stärken der Microtronics-Produkte.
Eine andere Innovation des Unternehmens ist Advisory. „Advisory ist ein Partner auf Augenhöhe mit viel Erfahrung in Technik, Business und Projektmanagement. Egal in welcher Phase der Kunde gerade steckt, Advisory hilft ihm weiter und erarbeitet in einem Workshop gemeinsam eine Lösung.“ Dabei bleibt es aber nicht bei einem bloßen Konzept. Dank der vielen realisierten Applikationen und der praktischen Erfahrungen setzen die Experten das Projekt mit dem Kunden auch um. „Advisory hilft dort, wo der Kunde Unterstützung braucht oder will. Für KMUs ist das eine gute Möglichkeit um sich einen IoT-Maßanzug exakt an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen zu lassen.“

Fotocredit: Pablo Jäger/Microtronics

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