Die Digitale Produktentwicklung, der Digitale Zwilling , 3D Druck und die Digitale Zertifizierung

Ganz im Zeichen der Digitalisierung stand eine von TIP organisierte Veranstaltung in der WK Bezirksstelle in Amstetten, zu der sich 35 Unternehmen aus Niederösterreich eingefunden haben.

Das LCM (Linz Center of Mechatronics), ein Spin Off der Johannes Kepler Universität, präsentierte zu Beginn, mit welchen neuen Simulationsprogrammen der Bau eines physischen Prototypen in der heutigen Zeit nicht mehr unbedingt nötig ist, bzw. wie eine Inbetriebnahme von gesamten Anlagenteilen schon im Vorfeld simuliert werden kann. Durch die gestiegenen Rechnerleistungen und der ständigen Weiterentwicklung entsprechender Softwaretools können sich Unternehmen damit bis zu 30% der Entwicklung- bzw. Inbetriebnahme-Zeit ersparen.

Die Firma TRIVION, eine Tochter der Umdasch Group, aus Amstetten erklärte den Unternehmen dann, wie man mit den Daten des digitalen Zwillings einfach einen physischen Prototyp in 3D Druck ausdrucken kann, welche Materialien, Formen und Stückzahlen in der additiven Fertigung Sinn machen und welche zukunftsweisenden Entwicklungen es im 3D Druck gibt.

Schließlich berichtetet noch der TÜV Austria über die virtuelle Zertifizierung und wo durch neue Technologien, wie der künstlichen Intelligenz, die Reise in Zertifizierungsfragen künftig noch hinführen wird.

Dass die Veranstalter mit dem Thema den Nerv der Zeit getroffen haben, zeigte nicht nur die Tatsache, dass die Veranstaltung völlig ausgebucht war, sondern auch, dass das „who is who der mostviertler Industrie“  die Vorträge mit großem Interesse verfolgte. Aufgrund der großen Nachfrage wird es eventuell im Herbst eine Folgeveranstaltung geben.

 

Hinweise nächste TIP Veranstaltung am 09. Juni um 14 Uhr in St. Pölten => Industrielle Exoskelette

Fotos © Mag. Gerhard Gschwandtner

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